geschichtlicher Abriss - ab 1900

1903 unterrichten 3 Lehrer in der Katholischen Volksschule 150 Kinder.

Am 26. April 1906 vollendet Pfarrer Johannes Schulte, nach 37 Jahren aufopferungsvollen Dienst an der Gemeinde in Weißenfels, ein an Mühen und Sorgen reiches Leben. Er wird auf dem hiesigen Friedhof begraben.
Als sein Nachfolger wird am 04. September 1906 Pfarrer Gustav Hoffmann in die Gemeinde eingeführt.

Die Gemeinde zählt 1500 Seelen. Die Kirche wird zu klein. 1912 wird sie zu einer Kreuzkirche erweitert.

Im 1. Weltkrieg von 1914 - 1918 beklagt die Gemeinde 37 im Krieg gefallene Mitglieder.

1928 kommt Vikar Wasiak, zur Unterstützung des Pfarrers in unsere Gemeinde mit ihren Außenstationen. So können jetzt periodisch Gottesdienste in Hohenmölsen (1928) und Teuchern (1930) stattfinden.

Mit der Machtergreifung von Adolf Hitler 1933 beginnt auch für die Kirche ein dunkles Kapitel.
1934 wird der Verkauf von Sonntagsblättern und religiösen Schriften verboten. 1937 löst die Gestapo unseren Jungmännerverein auf und bespitzelt zunehmend die Versammlungen des Männervereins. Am 01. September 1939 wird die katholische Volksschule gewaltsam aufgelöst. 189 Kinder werden auf die anderen Schulen der Stadt verteilt. Der kirchlichen Feiertage Christi Himmelfahrt werden 1941 und Fronleichnam 1943 verboten.

Am 03. September 1942 vollendet Pfarrer Gustav Hoffmann sein arbeitsreiches und oftmals sorgenschweres Leben. Es waren 36 Jahre nimmermüden Dienens für seine Gemeinde und Kirche. Er wurde neben seinen Amtsbruder Johannes Schulte auf dem hiesigen Friedhof beerdigt. Zu seinem Nachfolger wird Pfarrer Paul Holzem bestellt.

Mit Schwester Helmaris trifft im Dezember 1942 die erste Schönstatt - Marienschwester in unserer Gemeinde ein. Bis in die heutige Zeit leisten die Schönstattschwestern und die in der Gemeinde tätige Schönstattfamilie eine beispiellose pastorale und soziale Arbeit. Gott vergellt's!